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KAR hochalpiner Klimaraum

KAR: Hochalpiner Klimaraum

Installation von

Volker Flamm und Gilbert Sommer (institut für experimentelle architektur.hochbau, Universität Innsbruck, Prof. Marjan Colletti)

und Stefan Holst und Martin Engelhardt (Transsolar München)

 

Der hochalpine Klimaraum KAR steht in Bezug zur Hafelekarspitze (2300m), dem höchsten Punkt des Innsbrucker Stadtraumes. An der Grenze zwischen Stadt- und Naturraum ist das Hafelekar ein wesentlicher Orientierungs- und Identifikationspunkt der Stadt. Aufgrund seiner Lage weist dieser Ort ein sehr dynamisches Mikroklima auf.

Mit den Innsbrucker Nordkettenbahnen ist die Bergstation Hafelekar direkt aus der Innenstadt zu erreichen. Eine kleine Panoramaterrasse bietet atemberaubende Blicke auf den Alpenhauptkamm, und weit unten über die Stadt Innsbruck.
Die Installation KAR übersetzt diese kleine Aussichtsterrasse in den Hauptveranstaltungsort der architekturtage 2019, der neuen Remise der IVB, und bietet den Besuchern die Gelegenheit, diesen dynamischen Raum zu erleben.

Die dynamischen Raumkonditionen des KAR umfassen solare Wärmestrahlung, Kälte (Gletscher / Eiswände), Luftbewegungen, Luftfeuchtigkeit / Nebel, wechselnde Lichtintensitäten und Lichttemperaturen sowie akustische Dämpfung in ständig wechselnder Konstellation, und ermöglichen den Besuchern damit intensive Empfindungen.

Der Raum löst jede sichtbare Kontur auf und erzeugt ein visuelles „Whiteout“. Er verstärkt bestimmte Empfindungen, indem er andere dämpft. Das visuelle Whiteout lenkt die Wahrnehmung der Besucher auf die thermischen Empfindungen der Haut, auf das Gleichgewicht, auf die Akustik.

Das KAR ist rasch vergänglich. Noch vor dem Ende der architekturtage 2019 werden die kleinen Gletscher im Inneren abschmelzen und verschwinden, wie wohl alle Gletscher der Alpen in diesem Jahrhundert, in dem wir leben und welches wir prägen.

ACTIVE HOUSE: Forschung und Lehre zum klimabewussten Bauen

Das Institut für experimentelle architektur.hochbau der Universität Innsbruck arbeitet seit 2014 mit TRANSSOLAR KlimaEngineering zusammen. Schwerpunkt ist die Entwicklung und Vermittlung integraler Entwurfsprozesse: wie kann gute Architektur mit hohem Innen- und Außenraumkomfort bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz entstehen?

In der Diskussion klimabewussten und nachhaltigen Bauens mit Transsolar spielen Nutzerkomfort und räumliche Qualitäten eine zentrale Rolle. Mit der menschlichen Wahrnehmung als Maßstab, wird ein Spannungsfeld zwischen Optimum / Standard und Varianz eröffnet. Können wir auf einige unserer Komfortansprüche verzichten, ohne dabei etwas zu verlieren – vielleicht sogar Lebensqualität hinzu gewinnen?

Die Rauminstallation KAR stellt auf sinnliche Art Fragen in diesem Spannungsfeld.

Klimabewusstes Bauen sollte nicht nur Energie aus der Umwelt schöpfen, sondern auch Lebendigkeit und Sinnlichkeit.

 

 

Architektur / Konzeption / Aufbau

Gilbert Sommer und Volker Flamm (institut für experimentelle architektur.hochbau, Universität Innsbruck)

 

Klimaengineering

Stefan Holst und Martin Engelhardt (Transsolar)

 

Mitwirkende Studierende

Joy Boulois, Hannah Brod, Oliver Hamedinger, Anezka Hudzikova, Sophia Niederkofler, Luis Navarro Preuß, Marina Niederleitner, Leo Nicolas Schleith, Hannah Katharina Szechenyi, Raphael Tonitz und Stephanie Topf

 

Tragwerksplanung

DI Conrad Brinkmeier (tragwerkspartner zt gmbh)

 

Veranstaltung_architekturtage 2019 (24.05.2019 – 26.05.2019)

Ort_Neue Remise der IVB, Duilestraße 18, 6020 Innsbruck

 

Bild- und Filmmaterial

Günter Richard Wett